Weiter zum Inhalt
24Aug

Aktuelle Umfrage: ZweibrückerInnen wollen Bahnprojekt HOM-ZW

Im Zuge einer repräsentativen Wahlumfrage zur OB-Wahl in Zweibrücken hatten wir (FH-Team von Marc Piazolo) den Zweibrücker BürgerInnen eine Frage zu einem wichtigen Verkehrsprojekt gestellt. Hierzu fingen wir 450 Antworten im August 2011 auf der Straße und per Telefon ein. Die Antwort ist eindeutig: Fast 2/3 der ZweibrückerInnen ziehen die Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken einer weiteren Subventionierung des Flughafens in Zweibrücken vor!

Dies ist ein deutliches Signal an die Landesregierungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland sich in der Frage der Kostenübernahme für die Reaktivierung weiter zu bewegen. Der Nutzen der Bahnstrecke steht fast in einem umgekehrten Verhältnis zur Verteilung der Streckenkilometer auf den jeweiligen Landesgebieten (9:1 auf saarländischen Boden). Gleichzeitig droht dem Saarland im Herbst eine – vom Stabilitätsrat zertifizierte – Haushaltsnotlage. Wir halten daher eine großzügige Lastenübernahme des Landes Rheinland-Pfalz bei der Finanzierung der Reaktivierung und bei den laufenden Betriebskosten für gerechtfertigt. Sollte sich die Haushaltslage im Saarland in einigen Jahren wieder entspannen, dann könnte dies beim Tragen der finanziellen Lasten natürlich berücksichtigt werden.

Die Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken stellt als Schnellverbindung selbst aus Sicht der Buslinienbetreiber keine Konkurrenz zum Busverkehr dar. Zudem werden die Ortsdurchfahrten von Einöd, Schwarzenbach und Schwarzenacker verkehrsmäßig etwas entlastet. Nutzen wir die gezeigte, breite öffentliche Unterstützung als Motivationsschub für die Realisierung dieses für die Region sinnvollen Verkehrsprojektes.

P.S.: Die Umfrage erstellten Marc Piazolo & Co. im Auftrag des Pfälzischen Merkurs.

Zur Umfrage:

UmfrageBahnHOMZW_10082011

11Aug

Masterplan Energie

Liebe Freund/e/innen!

Letzte Woche hat der Bundespräsident das Gesetz zum Atomausstieg unterzeichnet. Es ist in dieser Woche mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft getreten. Ich meine, wir dürfen uns darüber jetzt auch mal richtig ausgelassen, ungestüm, übermütig, wild gestikulierend, stürmisch jedermann umarmend, über die Stränge schlagend, freuen. Nachdem wir lange genug im Empörungsmodus liefen, dass wir davon schon ganz schlapp geworden sind. Acht Reaktoren bleiben abgeschaltet, ohne dass irgendwo die Lichter geflackert hätten, die restlichen 9 werden bis 2022, also in den nächsten 11 Jahren stillgelegt.

Jetzt beginnt der Ernst des Lebens, indem wir die Energiewende schaffen müssen, ohne neue Kohlekraftwerke und ähnlichen Unsinn zu bauen. Es ist möglich. Man muss es nur wollen und bereit sein, seine Gewohnheiten ein wenig umzustellen. Unsere Umweltministerin hat vorletzte Woche einen “Masterplan Energie” veröffentlicht, in dem die Wende für unser Bundesland vorgezeichnet ist. Das gleiche müssen wir auch für die Gemeinden machen, z.B. in Homburg. Um das zu besprechen und einiges mehr lade ich alle Interessierten ein für

Dienstag, 23. August, ab 19 Uhr 30
ins Brauhaus, Talstraße (Talzentrum)

Winfried

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
37 Datenbankanfragen in 0,880 Sekunden · Anmelden