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22Nov

Interkommunale Abstimmung bei Einzelhandelsprojekten gefordert

Ein Shopping Center am Enklerplatz (ECE) und die Ansiedlung neuer Märkte auf der Truppacher Höhe (Zweibrücken) – zwei Projekte, die grenzüberschreitend in die Entscheidungsphase kommen.

Am 5. Dezember 2011 soll das neue Einzelhandelskonzept für Homburg vom Saarbrücker Marktforschungs- und Stadtplanungsbüro isoplan präsentiert werden. Bestätigt das Gutachten die Innenstadtverträglichkeit des ECE-Centers mit 18.500 m² Verkaufsfläche, dann werden laut OB Schöner (Homburg) die nächsten Schritte – Baurecht, Verkauf städtischer Grundstücke – umgehend eingeleitet. Nicht weit entfernt von den entsprechenden Maßnahmen ist die Konzeption für die Truppacher Höhe in Zweibrücken mit über 16.000 m² Verkaufsfläche.

Homburg und Zweibrücken werden von der Bevölkerung, ihrer Kaufkraft und den Einkaufsmöglichkeiten als eng verflochten angesehen. Als Einzelhandelsstandorte beeinflussen sie sich traditionell gegenseitig. Entsprechend gehen auch die Gutachter von dem gleichen einzelhandelsrelevanten Einzugsbereich mit rd. 107.000 Einwohnern aus.

Allen Entscheidungsträgern ist dies seit Jahren bekannt. Dennoch finden die Planungen unabhängig voneinander und ohne Abstimmung statt: In der Vergangenheit betraf dies die Designer Outlets in Zweibrücken;  jetzt betrifft es beide genannten Einzelhandelansiedlungen. Die Grünen beidseits der Landesgrenze fordern eine bessere interkommunale Zusammenarbeit bei solchen Großprojekten. Sowohl die Fläche, als auch der Besatz neuer Verkaufscenter müssen gegenseitig abgestimmt werden.

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