Weiter zum Inhalt
16Dez

Kritik am Stadtbus: Wann kommt endlich das “Rendez – vous” System?

In der letzten Ratssitzung wurde wieder einmal eine “Nachbesserung” am Stadtbus vorgenommen: Die Linie vom Bahnhof nach Kirrberg fährt wieder um 22 Uhr 20. Erst im April war sie stillgelegt worden. Wir haben der Wiedereröffnung zugestimmt.

Die wievielte Nachbesserung war das? Seit Gründung der Bussi – Linien kennen wir nur Hin und Her. Erst wurden Linien eingerichtet, dann wieder stillgelegt, Routen wurden umgelegt und wieder umgelegt, Haltestellen wurden geschlossen und wieder eröffnet. Oft standen die Fahrgäste an ihrem gewohnten Platz und warteten vergeblich. Niemand hatte sie darüber informiert, dass schon wieder was anders ist. Inzwischen haben viele die Nase voll und benutzen den Bussi nicht mehr. Er ist unzuverlässig, unpraktisch, schlecht gemanagt.

Bis heute fehlt es an einer überschaubaren Linienführung, wo jeder erkennt, wie er an sein Ziel kommt. Bussysteme in mittelgroßen Städten funktionieren gut, wenn ein Rendezvouspunkt eingerichtet wird, an dem sich alle Linien regelmäßig treffen. Er dient als Umsteigebahnhof und wird halbstündlich von jeder Linie angefahren. Dort weiß jede/r sofort, wie man weiter kommt. In vielen Städten wird das so gemacht, nur in HOM nicht. Dabei ist vor Jahren am Bahnhofsvorplatz eine solche Einrichtung für viel Geld gebaut worden. Doch nicht mal eine gescheite Vertaktung mit den Zügen gibt es dort. Einer der Gründe, warum wir zu wenig Fahrgäste haben und jährlich einen sechsstelligen Betrag zuschießen müssen. weiterlesen »

11Dez

Musikschule – die Standortfrage!

Die Musikschule ist eine kulturelle Institution unserer Stadt – wichtig für alle jetzigen und künftigen MusikschülerInnen. Es gilt sie zu erhalten. Der jetzige Standort ist aufgrund seiner baulichen Mängel nicht mehr tragbar. Bis letzte Woche gab es einen Favoriten für die Stadt: die ehemalige Landesaufnahmestelle für Flüchtlinge in Erbach (Lappentascherstraße). Doch auch der Musikpark an der Entenmühle ist eine Alternative – immerhin wären die Millioneninvestitionen zur Sanierung vielleicht doppelt nutzbar. Wir fordern, dass die Entscheidungsgrundlage für die Musikschule nachvollziehbar ist und die möglichen Alternativen gegeneinander abwägt. Hier besteht aus unserer Sicht noch Nachholbedarf seitens der Stadt. Dabei sind die Födermöglichkeiten durch Bund/Land, die künftige Akzeptanz und der Raumbedarf zu berücksichtigen.

Die Akzeptanz der Musikschule hängt entscheidend von der Standortwahl ab. Lassen Sie Ihre Kinder per Rad nach Erbach oder an die Entenmühle fahren? Können Sie als Mutter oder Vater die Wartezeit während des Musikunterrichts sinnvoll überbrücken? Im Moment können Sie unter http://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/titelseite/umfragen/ (bis zum 12.12.2012, 14 Uhr) Ihre Meinung per Ted äußern. Gerne hätten wir die “Hohenburg Schule” im Stadtzentrum als  vierte Alternative ins Spiel gebracht. MP

07Dez

Allianz der Vernunft stellt den OB-Kandidaten

Für Homburg geht ein einzigartiges politisches Projekt an den Start.

Zwei Stadtratsfraktionen (Grüne und FFH), die Bürgerinitiative “Homburger Wollen Mitsprache” und der Arbeitskreis “Pro Homburg” bilden die Allianz der Vernunft, um den Homburger Bürgerinnen und Bürgern endlich eine Alternative zum “Einheitsbrei” der großen Koalition zu bieten.

Wir wollen sachorientiert und mit Ideenreichtum Homburg als Stadt nachhaltig voranbringen. Wir wollen alle Bürger in transparente Entscheidungsprozesse einbinden und einen offenen Diskurs führen. Kosten und Nutzen von Großprojekten sind abzuwägen bevor die Entscheidungen getroffen werden – nicht im Nachhinein wie beim Musikpark. Das mögliche Einkaufscenter am Enklerplatz ist mit all seinen Auswirkung auf die Innenstadt sorgfältig in seiner Dimension und der Ausstattung an Geschäften zu planen. Das entscheidende Gutachten zugunsten des ECE-Centers enthält dabei offensichtliche Mängel. Warum der Neustandort für das Kombibad dem Standort am alten Freibad vorzuziehen ist, bleibt unerklärt.

Homburg ist eine der höchstverschuldesten Städte im Saarland – trotzdem schüttet der OB Schöner (ohne zu fragen) im Füllhorn die Finanzmittel der Bürgerschaft aus (Musikpark). Wir brauchen mehr wirtschaftliche Kompetenz im Rathaus und eine bürgerliche Alternative zum SPD-Kandidaten.

Mit Marc Piazolo als Wirtschaftsprofessor an der FH Kaiserslautern und Berufserfahrung in der öffentlichen Verwaltung bietet die Allianz der Vernunft eine kompetente personelle Alternative an. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein sich an unserem einzigartigen Projekt zu beteiligen.

06Dez

Musikpark – ein Fass ohne Boden?

Liebe Leserinnen und Leser,

im SR “aktueller Bericht” vom 20.11.2012 wurde das Thema Musikpark bzw. Homburger Eventhallen thematisiert. Es sind nicht alle Argumente der Kritiker von den Grünen bis hin zur Bürgerinitative “Homburger Wollen Mitsprache” gesendet worden, aber einen Einblick in die unprofessionelle Vorgehensweise der Stadtspitze ergibt sich durchaus.

Zur Anbindung der geplanten Umgehungsstraße B423 bei der Entenmühle erwirbt die städtische Tochter HPS das Grundstück des Musikparks inkl. der maroden “Trommelbude”. Ohne eine Kostenschätzung abzuwarten, beauftragt OB Schöner die HPS im Sommer 2012 mit der Sanierung. Erst auf öffentlichen Protest hin, wird der Stadtrat Ende September um seine Zustimmung gebeten. Zu diesem Zeitpunkt waren schon mehr als 1,2 Mio. EUR investiert. Es gab keine öffentlichen Ausschreibungen – d.h. die Aufträge wurden unter der Hand vergeben. Obwohl keinerlei Eilbedürftigkeit bestand!

Inzwischen ist es klar, dass die vollständige Renovierung auf mindestens 2,5 bis 3 Mio EUR kommen wird. Kein verantwortungsvoller Entscheidungsträger darf so handeln. Die Stadträte vor vollendete Tatsachen zu stellen, hat mit Einbindung der Gremien und Vertretern der Bürgern nichts zu tun. Dabei stellen alle HomburgerInnen über ihre Gebühren für Strom und Wasser an die Stadtwerke die Finanzmittel für die HPS zur Verfügung. Der HPS fließen die Gewinne der Stadtwerke zu.

Wir fordern eine verantwortungsvolle & transparente Verwendung der Finanzmittel aller Bürger. Ob drei Eventhallen für Homburg sinnvoll sind, sei dahingestellt. Alternative Nutzungen für den Musikpark sind ernsthaft zu prüfen. Die Öffentlichkeit und ihre Vertreter müssen Kosten und Nutzen abwägen können, bevor mit Baumaßnahmen Fakten geschaffen werden. Die Stadt Homburg schwimmt nicht im Geld, sondern hat mit einem Schuldenberg von 1.506 EUR pro Kopf die höchste Verschuldung aller Städte im Saarland (2011)! Deshalb muss wirtschaftliche Vernunft endlich Einzug in das Rathaus erhalten!

Marc Piazolo

P.S. Den Beitrag im aktuellen Bericht findet ihr in SR-Mediathek – http://sr-mediathek.sr-online.de auf Video. Gebt einfach das Datum der Sendung 20.11.2012 ein.

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
42 Datenbankanfragen in 0,612 Sekunden · Anmelden