Weiter zum Inhalt
25Apr

Kombibad: Standortwahl keine Panne, sondern Totalschaden

Zum Stadtratsbeschluss: Bau eines Kombibades an der Bahnstrecke Paris-Mannheim, erklärt Yvette Stoppiera, Sprecherin des grünen Stadtverbandes:

“Die städtebauliche Ein-und Anbindung des Kombibades an der Hinkelsbix ist miserabel. Die Standortwahl hat entscheidenden Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und Ertragsfähigkeit. Wenn die vom Betreiber prognostizierte, jährliche Besucherzahl nicht erreicht wird, verwandelt sich das über 25 Mio. Euro teure Kombibad schnell in ein Millionengrab. Dann – wie Herr Ulmcke von der FWG – nur von einer Panne zu sprechen, spielt das Risiko eines wirtschaftlichen Totalschadens fahrlässig herunter! Die Steuer- und Gebührenzahler hätten diese “Panne” 25 Jahre lang auszubaden.”

Yvette Stoppiera ergänzt: “Offenbar baut die Stadt Homburg an der Hinkelsbix ein Luxusbad. Ein der Daseinsvorsorge dienendes, funktionales Schwimmbad, ohne Extras, wäre erheblich kostengünstiger als die nun beschlossene Variante.“

22Apr

Kombibad-Geheimpolitik im Stadtrat – Finanzielles Fiasko für Homburg nimmt seinen Lauf!

Am frühen Abend waren wir mit 40 Mitbürgern im öffentlichen Teil der Stadtratssitzung. Es ging um das PPP-Projekt zum Kombibad und zur Umweg-Finanzierung durch die Stadt. Laut O-Ton OB Schöner “finanziert alleine die Stadt das Kombibad”. Aufgrund der Schuldenbremse ist dies der Stadt jedoch gesetzlich verboten! Daher der Trick über Schattenhaushalte, wie der Tochtergesellschaft Bäder GmbH und die Gewinnabführung durch die Stadtwerke. Doch Christian Gläser sieht nur die jährlichen Zuschüsse aus dem städtischen Haushalt in Höhe von 400.000 €. Die Darlehenskosten, die bei der Bäder GmbH anfallen, vergisst er einfach. Es fehlt ökonomischer Sachverstand! weiterlesen »

19Apr

PPP Projekt Kombibad – Allianz mit Attac Saar

Gemeinsam mit Herrn Busche von Attac (Saar) informierte Marc Piazolo (Allianz der Vernunft) die Öffentlichkeit zu den Hintergründen und Risiken des Public-Private-Partnership Modells. Das Kombibad steht am falschen Standort, es kommt den Steuerzahler sehr teuer zu stehen und die Risiken des Projektes sind nicht hinreichend abgeklopft. Innerhalb einer einzigen Woche sollen die Stadträte einem Projekt von € 30 Mio. (Investitionen) und ca. € 1,4 Mio. an jährlichen Belastungen für den Haushalt Homburgs bzw. indirekt für die Stadtwerke zustimmen. Aufgrund der Geheimhaltungspflicht kann die Wirtschaftlichkeitsrechnung der PPP Berater weder inhaltlich noch zeitlich seriös geprüft werden. Von Transparenz gegenüber dem Steuerzahler ganz zu schweigen! Die PPP Berater (Deka Kommunal Consult aus dem Sparkassensektor!) empfehlen die Auftragsvergabe an einen unbekannten Betreiber, dessen Referenzen (nötig für die Bewerbung!) ebenso unklar sind.

Der Stadtrat entscheidet am 22. April 2013 in nicht-öffentlicher Sitzung. Unser Urteil ist eindeutig: Das Projekt ist aufgrund der Intransparenz und Mängel im Verfahren abzulehnen. Mehr findet ihr unter Präsentation 18 April 2013 Sienbenpfeifferhaus_ MP.

Marc Piazolo

13Apr

Kombibad an der Schnellbahntrasse: Das nächste Millonengrab

Als ob das Groschengrab an der Entenmühle (“Musicpark”) noch nicht genug wäre: Hinter verschlossenen Türen soll der Rat am 22. April ein weiteres umstrittenes Projekt absegnen: Das jahrelang von der SPD gewünschte “Spaßbad” an der Hinkelsbix.

Man ist vorsichtiger geworden, seit die Kritik am Standort und an der unnötigen Freibadschließung nicht mehr abreißt: Keine Jubelankündigungen mehr, keine als “Bürgerversammlung” getarnten Parteiveranstaltungen, in denen das tolle neue Bad angepriesen wird. Fast möchte man jetzt an eine geheime Kommandosache denken, wenn selbst die Stadträte nur noch lückenhafte  Informationen erhalten. Eine Woche vor der Ratssitzung liegt nichtmal eine technische Leistungsbeschreibung vor. Niemand weiß, welche Anforderungen das künftige Bad überhaupt erfüllen soll: Wie groß, für wie viele Besucher, welche Becken, welche Bauqualität. Bisher ist lediglich eine Skizze bekannt, auf der eingezeichnet war, wo einige Gebäude hinkommen. Selbst als Vorplanung wäre das ungenügend, weil man nicht weiß, wie sich das Bad in die Landschaft einfügt, wo die Gastronomie ihre Gäste empfangen soll, wie viel Platz Sauna und Wellness bekommen, ob überhaupt an Lärmschutz gedacht wurde, wie die Außenbereiche gestaltet sind. weiterlesen »

11Apr

Homburger Unternehmen mit nachhaltigen Produkten

Unternehmensbesuch bei einem der größten und innovativsten Arbeitgeber in Homburg, der Dr. Theiss Naturwaren GmbH. Zusammen haben wir Stadtratsgrünen mit unserem Bundestagsabgeordneten Markus Tressel und unserem OB-Kandidaten Prof. Dr. Marc Piazolo einen tiefen Einblick in Produktion und Unternehmensabläufe bekommen. Eine internationale Erfolgsgeschichte, von denen wir noch viel mehr bräuchten.

Mittelständische Unternehmen sind der Beschäftigungsmotor in Deutschland. Dazu braucht es Unternehmerpersönlichkeiten, wie Prof. Dr. Peter Theiss und Guiseppe Nardi, die mit ihren Mitarbeitern neue Wege gehen. Gleichzeitig ist ihr gesellschaftliches Engagement für unsere Stadt in Sport und Kultur mehr als vorbildlich! Dies gilt ebenso für die Investitionen in den Produktionsstandort Homburg und die gelungene Gestaltung der Zentrale in der Innenstadt.

Dr. Theiss Naturwaren

Besuch bei Dr. Theiss Naturwaren

11Apr

Tolle Resonanz auf Vorstellung des Innenstadtkonzeptes

Die Beteiligung der Homburger Bevölkerung bei der Vorstellung der Alternative zum Monstercenter auf dem Enklerplatz war überwältigend. Ein Blick in den Kreisanzeiger verdeutlicht dies. Warum gibt es keine Bürgerbefragung zum Thema einer sinnvollen Erweiterung der Innenstadt? Zudem wünschen wir uns eine fachlich kompetente und nicht parteipolitisch gefärbte Diskussion über eine so einschneidende Investition in die Zukunft Homburgs. Marc Piazolo

Kreisanzeiger_Konzept Allianz Homburg_10April2013

11Apr

Forum Piazolo: “PPP Projekt für ein Kombibad – Fluch oder Segen für die Stadt?”

OB-Kandidat Prof. Dr. Marc Piazolo diskutiert mit der Bevölkerung und attac Saar

Donnerstag, 18. April, 19 Uhr

Siebenpfeifferhaus

Kirchenstraße 8, Homburg

Die Große Koalition im Homburger Stadtrat wird am nächsten Montag, den 22. April in einer kurzfristig anberaumten Sondersitzung die sog. PPP-Finanzierung des Kombibades an der viel befahrenen Bahnstrecke Mannheim-Paris durchboxen. Die langfristigen Folgen dieses Modells mit privater Beteiligung werden mittlerweile sehr kritisch beurteilt. Häufig sind PPP-Modelle teurer als rein öffentlich finanzierte Projekte. Die Allianz der Vernunft möchte gemeinsam mit Martin Busche von attac Saar die Bevölkerung über die wahren Kosten und finanziellen Risiken informieren. Anschließend besteht die Möglichkeit, ausgiebig mit OB-Kandidat Prof. Dr. Marc Piazolo und Martin Busche zu diskutieren.

08Apr

OB-Kandidat Piazolo zieht sich als Sprecher des Vorstandes zurück

Der OB-Kandidat der Allianz der Vernunft, Prof. Dr. Marc Piazolo zieht sich als bisheriger Sprecher des Vorstandes vom Stadtverband von Bündnis 90/Die Grünen zurück. „Ich möchte mich auf meinen unabhängigen Oberbürgermeister-Wahlkampf konzentrieren. Um Homburg voranzubringen, geht es mir als Kandidat der bürgerlich aufgestellten „Allianz der Vernunft“ um Sachpolitik und nicht um Parteipolitik.“, erklärt Marc Piazolo.

Der Stadtverband und die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen werden auch weiterhin die OB-Kandidatur von Marc Piazolo tatkräftig unterstützen. „Es gibt sinnvolle Alternativen zu einem Monstercenter auf dem Enklerplatz. Wir wollen die Attraktivität der Innenstadt weiter stärken, wobei Homburg auch schon heute gut aufgestellt ist“, so Yvette Stoppiera. „Die öffentliche Vorstellung des Innenstadtentwicklungskonzeptes am vergangenen Donnerstag hat gezeigt, dass das Piazolo-Konzept auf eine breite Resonanz bei der Bevölkerung stößt.“

Der Stadtverband Homburg besprach auf seiner Mitgliederversammlung ebenfalls aktuelle Stadtthemen. Beim Kombibad wird auf eine transparente Darstellung der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gedrängt. „Bevor der Stadtrat seine abschließende, unumkehrbare Entscheidung trifft, muss eine breite öffentliche Diskussion stattfinden. Derartig wichtige Entscheidungen dürfen nicht durchgepeitscht werden!“, befürchtet Daniel Wiebelt. Im Weiteren begrüßt und unterstützt der grüne Stadtverband die Idee, dass die Kreisstadt Homburg eine „Fairtrade-City“ werden will und damit ein klares Zeichen für eine gerechtere Welt setzt. Zusammen mit der Stadtratsfraktion werden wir auf eine sinnvolle und nachhaltige Umsetzung hinwirken.

Marc Piazolo

Marc Piazolo

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
51 Datenbankanfragen in 0,658 Sekunden · Anmelden