Weiter zum Inhalt
Allgemein & Pressemitteilungen OB-Wahl 2014 » Rückzug von ECE – eine Chance für Homburg!
03Feb

Rückzug von ECE – eine Chance für Homburg!

Der Rückzug von ECE aus Homburg bietet die Chance eines Neuanfangs für die Einzelhandelsentwicklung der Innenstadt. Dies ist ein guter Tag für Homburg, da alternative Konzepte nun zum Tragen kommen können. Wir wollen keinen Stillstand, sondern einen moderaten, innenstadtverträglichen Ausbau des Einzelhandels. Dieser soll sich auf die beiden offenen Flächen – Vauban-Carreé und Enklerplatz – konzentrieren.

Wir setzen auf ein Wettbewerbsverfahren, um die Abhängigkeit von einem einzelnen Großinvestor, der auch seine anderen Standorte in der Region im Blick hält, zu vermeiden. Wir wünschen uns, dass die Eigentümer am Enklerplatz hierbei mit der Stadt an einem Strang ziehen. Ein offenes Center hat jetzt eine Realisierungschance. Das Gesamtkonzept muss überzeugen: hierzu gehören Einkaufen, Parken und Wohnen!

Der Rückzug des Investors hatte sich mit der Kündigung der Optionsverträge am Enklerplatz seit Sommer 2013 angekündigt. Der Hinweis auf drohende Normenkontrollklagen saarländischer Nachbarstädte lässt ECE das Gesicht wahren. Jetzt ist der Blick in die Zukunft zu richten. Ein überdimensioniertes Center auf dem Enklerplatz ist nicht mehr zu realisieren. Es gilt tragfähige Alternativen zu entwickeln. Unsere eigenen Vorschläge liegen seit fast einem Jahr auf dem Tisch! Die Betroffenen – Bürger, Eigentümer und Geschäftsinhaber – sind in einem transparenten Verfahren zu beteiligen. Wir befinden uns wieder „zurück auf Los“. Warum nicht einen runden Tisch bilden, um Homburg gemeinsam voranzubringen?

Marc Piazolo

Verfasst am 03.02.2014 um 17:31 Uhr von mit den Stichworten , , .
Bislang wurden 4 Kommentare hinterlassen. Du kannst hier einen Kommtenar schreiben.
Hier ist die TrackBack URL und der Kommentar-Feed des Artikels. Du kannst den Artikel auch auf Twitter oder Facebook posten.

Kommentare

  1. Yvette3. Februar 2014

    Wir haben jetzt die einmalige Möglichkeit, eine große Fläche am Rande der Innenstadt komplett neu zu entwickeln, losgelöst von einer Shopping-Mall. Das Blatt ist wieder weiß, daher sollte das Bebauungsplanverfahren sofort gestoppt werden, und in einer Ideenwerkstatt die Erweiterung der Innenstadt u.a. mit verträglichem Einzelhandel und Wohnen gemeinsam mit den Homburger Bürgerinnen und Bürgern örtert werden.”

    Antworten
  2. Klaus Wiehn3. Februar 2014

    Ich denke das ECE-Center hätte Kaufkraft in Homburg binden bzw. wieder zurückholen können.
    Es wird nicht genügen schöne Pläne von 2 Geschäftshäusern in der Innenstadt zu zeichnen.
    Für diese Projekte gibt es keinen Investor und ich kann mir nicht vorstellen, daß es nach den Vorgängen um die Enklerplatz jemals einen geben wird.

    Antworten
  3. Bihler, Ulrich18. Februar 2014

    Die Einstellung:” Es gibt keinen Investor”, spricht alles aus bzw. nichts. Hier hat sich eine Haltung etabliert, die Passivität und Handlungsstarre als Leitbild nimmt. Da muss man sich einfach mal erheben und aktiv werden . Öffentliche Ausschreibung?

    Antworten
    • marpia28. Februar 2014

      Richtig, die Stadtverwaltung muss sich um Investoren bemühen. Vorher müssen jedoch die Rahmenbedingungen nach einem strukturierten Diskussionprozess (z.B. Fortschreibung Stadtentwicklung Homburg 2025) festgelegt sein. Ein öffentliches Ausschreibungsverfahren – vergleichbar mit demjenigen am Vauban-Carree – wäre möglich, nachdem die Stadt größerer Eigentümer am Enklerplatz wird oder sich die verschiedenen Eigentümer auf ein neues Konzept geeinigt haben. Kurzfristig gilt es den Enklerplatz wieder als Parkfläche zu öffnen, das Vauban-Carree zu entwickeln und das Parkhaus an der Gerberstraße zu bauen.

      Antworten

Schreibe einen Kommentar

*

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
30 Datenbankanfragen in 0,858 Sekunden · Anmelden