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18Mrz

B 423 – Neuauflage alter Fehler

Erneut wird ein Anlauf genommen, die seit 40 Jahren versprochene Umgehung Schwarzenbach/acker zu bauen. Um das bisherige Versagen zu verstecken, muss ein Schuldiger her: Die Grünen. 2 Jahre grüner Regierungsverantwortung sollen für 40 Jahre Scheitern verantwortlich sein. Der wahre Grund ist: Außerhalb Homburgs gibt es kaum jemanden, der diese Straße sinnvoll findet.

- Sie bringt nur Teilentlastung für die jetzigen Anwohner, belastet dafür vier Mal so viele künftige Anwohner an der neuen Trasse, die bis jetzt noch ruhig wohnen

- Der Verkehr auf der alten Straße ist seit Jahren rückläufig, weil weniger Leute zum Globus fahren und das Bliesgau- Einkaufszentrum (Alphatec etc.) geschlossen ist.

- Sie gefährdet die Existenz von 50 Gewerbebetriebe und ca. 2 – 300 Arbeitsplätze

- Sie zerstört Naturflächen am Erbach

- Sie beeinträchtigt Naherholungsflächen am Beeder Brünnchen und beim Angelsportverein

- Die verteilt Verkehrslärm großflächig über den gesamten Süden Homburgs

Dafür sollen 30 Millionen €  an Steuergeld in der Bliesaue versenkt werden? Nur die große Koalition in Homburg kann sich für so was erwärmen. Der gleiche Personenkreis, der in Beeden einen Kindergarten nach 20 Jahren abreißen und neu bauen lässt. Kosten? Ist ja nicht mein Geld….

Wir meinen nach wie vor: Sinnvoller wären Lärmschutzfenster an der alten Straße bezuschussen, eine Lärmschutzwand an der A 8 bauen. Dort fahren täglich 33 000 Fahrzeuge. Auf der B 423 nur 12 – 13 000. Die SPD Politiker in Einöd haben sich für dieses Problem nie eingesetzt, obwohl fast der ganze Ort wegen seiner Hanglage die Autobahn hört. Die Grünen haben es im Rat beantragt. Fazit: Die SPD sollte den Mut haben, frühere Fehler einzusehen und endlich konkret etwas für die jetzigen Anwohner tun, anstatt sie weiter auf den Sankt Nimmerleinstag zu vertrösten. Und andere für den jetzigen Zustand verantwortlich machen.

Winfried Anslinger

Verfasst am 18.03.2016 um 12:33 Uhr von .
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