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B 423
14Feb

S-Bahn HOM-ZW kommt langsam auf die Schiene

Die jahrelange Hängepartie um die Reaktivierung der S-Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken scheint zu Ende zu gehen! Nach der rheinland-pfälzischen Landesregierung hat nun auch die Saarländische den entsprechenden Kabinettsbeschluss gefasst. Sicher hat das Entgegenkommen der Pfälzer – mehrheitlich die Baukosten zu übernehmen und sich auch an 50 Prozent der jährlich anfallenden Betriebskosten zu beteiligen – die saarländische Seite überzeugt. Unser Dank geht an die Pfalz, die durch die Anbindung von Zweibrücken wohl auch am stärksten von dieser Bahnstrecke profitieren dürfte.

Gleichzeitig sehen wir Homburger in der Reaktivierung der S-Bahn eine große Chance für den Tourismus in die Biosphäre Bliesgau. Der Haltpunkt HOM-Einöd wird ebenso aufgewertet wie der Homburger Hauptbahnhof als Kontenpunkt. Berufspendler erhalten einen höheren Anreiz auf den Öffentlichen-Personen-Nah- (und Fern)-Verkehr umzusteigen und tragen damit auch zur Entlastung der viel befahrenen B423 Schwarzenacker/Schwarzenbach bei. Ein guter Tag für unsere Region. (MP)

16Dez

Grüne begrüßen Mautpflicht auf der B423

Anlässlich der Berichtserstattung zur Mautpflicht auf der B423 erklärt Winfried Anslinger, stv. Fraktionssprecher der Grünen im Homburger Stadtrat:

„Wir begrüßen die Entscheidung des saarländischen Verkehrsministeriums, eine erste Teilstrecke der B 423 mautpflichtig zu machen. Es wird dazu beitragen, den LKW Schleichverkehr zwischen A 6 und A 8 durch Homburg zu verringern. Denn gerade dieser stellt aus unserer Sicht einer der Gründe für die Zunahme des Schwerverkehrs durch Homburg dar. Allerdings kann diese Maßnahme nur ein erster Schritt  für die Bexbacher Straße sein. Aus unserer Sicht sind weitere Maßnahmen nötig: Der Ausbau des dritten Ohres an der Abfahrt Homburg/Bexbach, eine neue Auffahrt Homburg – Ost über die Robert Boschstraße und eine verträgliche Lösung für den Containerumschlag der Bahnlog am Zollbahnhof.“

08Dez

Bundesstraßenbauprojekte in HOM auf dem Prüfstand

Aktuell stehen in Homburg ganz unterschiedliche Verkehrsprojekte in der Diskussion. Da der Bundesverkehrswegeplan in 2015 aufgestellt wird, sind dies die B 423 (Ortsumfahrung Schwarzenacker/Schwarzenbach), die Erweiterung der Autobahnauffahrt Homburg sowie eine neue Autobahnauffahrt A6-Homburg-Ost.

Aufgrund knapper Kassen ist es politisch kontraproduktiv Maximalforderungen aufzustellen. Denn die Projekte in und um Homburg stehen in direkter Konkurrenz zu dringenden Brückensanierungen der saarländischen Autobahnen. Wir müssen die Prioritäten richtig setzen: Ziel muss es sein, eine möglichst effektive Entlastung für die Bürger und einen ökologisch vertretbaren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur in absehbarer Zeit zu erreichen.

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12Mrz

Keine Finanzierungszusage des Bundes für B423!

Tressel: Landesregierung schmeißt mit Nebelkerzen

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Markus Tressel hat den von der Landesregierung vermittelten Eindruck zurückgewiesen, der Bund habe eine Finanzierungszusage für die geplante Ortsumgehung Schwarzenbach gegeben. Das Projekt sei weiterhin nicht im aktuellen Investitionsrahmenplan (IRP) des Bundes enthalten. Es sei überdies völlig unklar, ob das Projekt überhaupt eine Chance habe, in den nächsten Investitionsrahmenplan des Bundes aufgenommen zu werden. weiterlesen »

09Feb

B 423: Substanzlose Ankündigung

Mit Kopfschütteln quittiert die grüne Stadtratsfraktion die Ankündigung von OB Schöner und Staatssekretär Barke zur B423:

„Die Ortsumfahrung Schwarzenbach/Schwarzenacker war noch nie Bestandteil eines Investitionsrahmenplanes“, stellt Yvette Stoppiera fest, „der neue Bundesverkehrswegeplan 2015 ist noch gar nicht aufgestellt. Der jetzige Plan ist mehrfach überzeichnet. Ob im Folgeplan die Umfahrung überhaupt noch vorkommen wird, steht in den Sternen.“ Winfried Anslinger ergänzt: „Die Preissteigerung von ursprünglich 9,4 Mio EUR auf 26,5 Mio EUR erinnert mich an den Berliner Großflughafen (BER). Wo bleibt der volkswirtschaftliche Nutzen, wenn in anderen Gemeinden Gewerbe- und Industrieflächen direkt an der Autobahn entwickelt werden könnten? Das Arbeitskräftepotential in Homburg ist bei 21.000 Einpendlern längst ausgeschöpft.“ weiterlesen »

23Mrz

Erstausgabe HOMBURGER KURIER 01/2012

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitbürger Homburgs,

in der Tagespresse bleibt einiges an Hintergrundinformationen auf der Strecke. Mit der Erstausgabe des Homburger Kuriers wollen wir Abhilfe schaffen und Euch bzw. Ihnen mehr als nur kurze Pressemitteilungen anbieten.

Themenschwerpunkte sind das geplante Shopping-Center ECE am Enklerplatz, die Umfahrung B 423, der Autobahnanschluss Homburg-Ost sowie das Wirken der großen Koalition unter Oberbürgermeister Schöner.

Über Anmerkungen und Anregungen freuen wir uns.

Marc Piazolo


Homburger-Kurier-01-2012 (PDF-Datei ca. 1,5 MB)

18Mrz

Sachlichere Berichterstattung zur Umfahrung B 423!

Mit Verwunderung nimmt der Stadtverband die derzeitige Diskussion zur Umgehung B 423 in Homburg zur Kenntnis. Die Landtagskandidaten Gläser (CDU) und Eder-Hippler (SPD) sollten den Bürgerinnen und Bürgern keine falschen Hoffnungen machen.

Das Projekt Umgehung B 423 ist seit dreißig Jahren „in Planung“. Dreißig Jahre lang haben weder CDU noch SPD die Straße gebaut, weil außerhalb Homburgs nur Wenigen die Dringlichkeit dieser Maßnahme – im Vergleich zu anderen Straßenbauprojekten – zu vermitteln war. In Zukunft werden die Finanzmittel noch knapper.

Einer vermuteten Blockade durch das grün geführte Umweltministerium ist selbst die derzeitige Ministerpräsidentin bei ihrem Besuch im November 2011 entgegengetreten. Der Landesbetrieb für Straßenwesen berichtete in der Ratssitzung vom 22.09.2011, dass Verzögerungen in der Erstellung der Planunterlagen durch Probleme mit dem Baugrundgutachten, der Umplanung im Bereich der Pfalzwerke und durch Probleme im Bereich der Gerlach-Werke verursacht worden seien. weiterlesen »

05Mrz

Stadtverband weist die Kritik des Einöder Ortsvorstehers zur B 423 zurück

“Große Koalition soll sich an die eigene Nase greifen”

Der Stadtverband von Bündnis90/Die Grünen weist den Vorwurf des Einöder Ortsvorstehers Karl Schuberth zurück, wonach das saarländische Umweltministerium unter Leitung von Simone Peter die Umgehungsstraße der B 423 gezielt verzögert haben soll: „Wir fordern SPD und CDU auf, zu einer sachlichen Diskussion zurückzukehren, anstatt politische Mitbewerber mit Unwahrheiten zu verunglimpfen.“ So habe der Bund die Übernahme der Baukosten in Höhe von 14,5 Millionen Euro zwar zugesagt, wie aus der Sitzungsniederschrift des Ortsrates zu lesen ist. Das Projekt könne allerdings unter Berücksichtigung weiterer Prioritäten nicht vollzogen werden. Dies habe das Umweltministerium im Dezember dem damaligen Wirtschaftsminister Christoph Hartmann (FDP) mitgeteilt, der in Einöd wohnt. Der Bund habe signalisiert, dass trotz Erhöhung des Verkehrsetats derzeit für Ortsumgehungen kaum Mittel zur Verfügung stünden. Für die Grünen stellt sich hier nun die Frage, wo es eine Hinhaltetaktik des Landes gegeben haben soll, wie Schuberth in seiner “Wutrede“ behauptet hat. Vielmehr sei die schwarz-gelbe Bundesregierung Schuld daran, dass der Bau der Umgehungsstraße nicht voran komme. „Statt die ehemalige Grüne Umweltministerin anzugreifen, sollte sich die großkoalitionäre CDUSPD an die eigene Nase greifen.“ weiterlesen »

27Feb

LKW-Nachtfahrverbot für B423 von großer Koalition abgebügelt

In der Sonderstadtratssitzung vom 24.02.2012 wurde unser Antrag zur Prüfung und Durchführung eines LKW-Nachtfahrtverbotes von 22 Uhr bis 6:00 Uhr in den Ortsdurchfahrten Schwarzenbach, Schwarzenacker und Einöd behandelt.

Die  Immissionsgrenzwerte werden dort z.B. in der Nacht um ca. 5 dB(A) (Mischgebiete) überschritten, so dass gesundheitliche Beeinträchtigungen bei der Bevölkerung möglich sind. So sollte nichts unversucht bleiben, die Lärmbelastung der Bewohner zu reduzieren. Ein LKW-Verbot würde den Schalldruck in der Nacht halbieren, wäre einfach durchzuführen, kostete fast nichts und wäre rechtlich durchaus möglich.

Mit Arroganz und Überheblichkeit hat die große Koalition im Homburger Stadtrat diesen Vorschlag abgebügelt. Man verweist auf „Nicht-Zuständigkeit“ und die geplante Umgehungsstraße, die irgendwann kommen solle. Seit 30 Jahren wird auf diesen “Plan” verwiesen, wenn Bürger sich über Lärmbelastungen beschweren. Seit 30 Jahren vertröstet man die Menschen, um konkret nichts tun zu müssen. Die Homburger Einheitspartei aus CDU und SPD sollte den Betroffenen reinen Wein einschenken und zugeben, dass sie kein Geld ausgeben will für Lärmschutzfenster, die zumindest bis zu 80 % des Lärms abhielten. Auch die Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken würde weitere Entlastung bringen. weiterlesen »

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