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Bahnstrecke
16Feb

Ergänzen statt verdrängen: S-Bahn und Bus gut aufeinander abstimmen

Homburg-Zweibrücken ist ein gemeinsamer Wirtschafts-, Kultur- und Lebensraum. Für diesen gilt es die Verkehrsinfrastruktur mit der Reaktivierung der Bahnstrecke zu stärken! Seit Herbst 2013 ist die technische Vorplanung abgeschlossen. Die Investitionskosten liegen bei bis zu 29 Mio. €. Aktuell wird an der volkswirtschaftlichen Kosten-Nutzen-Untersuchung gearbeitet.

Das interkommunale Informationsgespräch am 13. Februar 2014 machte deutlich, dass die Finanzierung weiterhin der eigentliche Knackpunkt bei der Realisierung der Reaktivierung ist. Der Nutzen für die Region ist unbestritten – aus Homburger Sicht sind dies eine Stärkung des Homburger Bahnhofs als Verkehrsknotenpunkt für den Fernverkehr, die bessere Anbindung der Biosphäre (Tourismus) sowie die Erleichterungen für Ein- und Auspendlern (Berufstätige, Schüler). Hinzu kommt eine gewisse Verkehrsentlastung auf der B423.

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23Jul

S-Bahn auf die Schiene und Anschluss an VRN – Chance nutzen!

Nach der beeindruckenden Bürgerbeteiligung an der Unterschriftenaktion  des Vereins zur Förderung des Schienenverkehrs (6.500 Befürworter in kurzer Zeit) ist jetzt die einvernehmliche Zusammenarbeit zwischen den Landesregierungen gefragt. Bei teuren Infrastrukturprojekten in der Region (Flughafen, S-Bahn) und auf kommunalerer Ebene (Schwimmbäder) machen die knappen öffentlichen Kassen eine enge Abstimmung zwischen den Gebietskörperschaften unumgänglich. Beim Kombibad wurde dies sträflich missachtet. Zukünftig ist der Ausbau der Infrastruktur immer öfter gemeinsam zu realisieren. Dies gilt erst recht, wenn der Bund, wie im Falle der S-Bahn Reaktivierung, eine substantielle finanzielle Beteiligung in Aussicht stellt. weiterlesen »

25Apr

Kombibad: Standortwahl keine Panne, sondern Totalschaden

Zum Stadtratsbeschluss: Bau eines Kombibades an der Bahnstrecke Paris-Mannheim, erklärt Yvette Stoppiera, Sprecherin des grünen Stadtverbandes:

“Die städtebauliche Ein-und Anbindung des Kombibades an der Hinkelsbix ist miserabel. Die Standortwahl hat entscheidenden Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und Ertragsfähigkeit. Wenn die vom Betreiber prognostizierte, jährliche Besucherzahl nicht erreicht wird, verwandelt sich das über 25 Mio. Euro teure Kombibad schnell in ein Millionengrab. Dann – wie Herr Ulmcke von der FWG – nur von einer Panne zu sprechen, spielt das Risiko eines wirtschaftlichen Totalschadens fahrlässig herunter! Die Steuer- und Gebührenzahler hätten diese “Panne” 25 Jahre lang auszubaden.”

Yvette Stoppiera ergänzt: “Offenbar baut die Stadt Homburg an der Hinkelsbix ein Luxusbad. Ein der Daseinsvorsorge dienendes, funktionales Schwimmbad, ohne Extras, wäre erheblich kostengünstiger als die nun beschlossene Variante.“

24Aug

Aktuelle Umfrage: ZweibrückerInnen wollen Bahnprojekt HOM-ZW

Im Zuge einer repräsentativen Wahlumfrage zur OB-Wahl in Zweibrücken hatten wir (FH-Team von Marc Piazolo) den Zweibrücker BürgerInnen eine Frage zu einem wichtigen Verkehrsprojekt gestellt. Hierzu fingen wir 450 Antworten im August 2011 auf der Straße und per Telefon ein. Die Antwort ist eindeutig: Fast 2/3 der ZweibrückerInnen ziehen die Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken einer weiteren Subventionierung des Flughafens in Zweibrücken vor!

Dies ist ein deutliches Signal an die Landesregierungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland sich in der Frage der Kostenübernahme für die Reaktivierung weiter zu bewegen. Der Nutzen der Bahnstrecke steht fast in einem umgekehrten Verhältnis zur Verteilung der Streckenkilometer auf den jeweiligen Landesgebieten (9:1 auf saarländischen Boden). Gleichzeitig droht dem Saarland im Herbst eine – vom Stabilitätsrat zertifizierte – Haushaltsnotlage. Wir halten daher eine großzügige Lastenübernahme des Landes Rheinland-Pfalz bei der Finanzierung der Reaktivierung und bei den laufenden Betriebskosten für gerechtfertigt. Sollte sich die Haushaltslage im Saarland in einigen Jahren wieder entspannen, dann könnte dies beim Tragen der finanziellen Lasten natürlich berücksichtigt werden.

Die Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken stellt als Schnellverbindung selbst aus Sicht der Buslinienbetreiber keine Konkurrenz zum Busverkehr dar. Zudem werden die Ortsdurchfahrten von Einöd, Schwarzenbach und Schwarzenacker verkehrsmäßig etwas entlastet. Nutzen wir die gezeigte, breite öffentliche Unterstützung als Motivationsschub für die Realisierung dieses für die Region sinnvollen Verkehrsprojektes.

P.S.: Die Umfrage erstellten Marc Piazolo & Co. im Auftrag des Pfälzischen Merkurs.

Zur Umfrage:

UmfrageBahnHOMZW_10082011

20Mai

Bahnlinie HOM – ZW

Die Diskussion um eine Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg Zweibrücken geht aus unserer Sicht an der Sache vorbei.

Es kann nicht darum gehen, ein paralleles Angebot zur bestehenden Buslinie zu schaffen. Das wäre in der Tat unwirtschaftlich.

Eine Wiedereröffnung der Bahnlinie macht nur Sinn als Schnellverbindung zwischen dem Bahnnetz Südwestpfalz und dem Bahnhof Homburg. Die Züge müssen ohne Zwischenhalt in weniger als 10 Minuten zwischen den Bahnhöfen Homburg und Zweibrücken verkehren. Zu diesem Angebot existiert keine Alternative. Es wäre dringend notwendig, um die weitere Herabstufung unseres Bahnhofs im Streckennetz der DB zu verhindern. weiterlesen »

27Feb

Kombibad an der Hinkelsbix?

Als quasi-natürlicher Sachzwang wird uns der Standort an der Hinkelsbix für das noch ungeplante, und nur vage vorstellbare Kombibad dargestellt. Wir sind der Meinung, dass der hier vorgeschlagene Standort voreilig gewählt wurde. Die Standortwahl ist dürftig begründet, weitere Standortprüfungen unter Abwägung von Vor- und Nachteilen, erfolgten scheinbar nicht, wenn doch, dann nicht transparent und auch kaum nachvollziehbar. weiterlesen »

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