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Einzelhandelskonzept
25Feb

Märktekonzept mit groben Mängeln – GroKo winkt es durch!

Die Fortschreibung des Märktekonzepts enthält Mängel und Widersprüche. Seit mehr als 10 Jahren vergibt die Stadt Aufträge an Isoplan (Dr. Schreiber) für Entwicklungs-, Märkte- und Einzelhandelskonzepte. 2006 legte Herr Schreiber ein Märktekonzept für Homburg vor, ohne ein Einkaufszentrum zu empfehlen. Aufgrund der demographischen Entwicklung würde Kaufkraft entfallen und in der Innenstadt sei die Verkaufsfläche um „mindestens 2.500m²“ (S. 50) zu reduzieren. Doch dann kamen ECE und neuerdings Herr Jagdfeld mit ihren Centerplänen – diese mussten begründet werden.

In 2011 stellte Herr Schreiber dem ECE-Center eine Unbedenklichkeitsbescheinigung über zusätzliche 18.200m² aus. Die Landesplanung verordnete Anfang 2014 jedoch eine Obergrenze von 16.500m² mit sortimentsspezifischen Grenzen für die Verkaufsflächen. Das aktuelle Gutachten (Juli 2015) verargumentiert – jetzt völlig überraschend – genau diese rechtlich zulässig Obergrenze für den Enklerplatz. Ein roter Faden in der Stadtentwicklung ist nicht zu erkennen, stattdessen ein ständiges Orientieren an den größten Investor.

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15Sep

Einwände zur Bebauungsplanung Enklerplatz – jetzt aktenkundig!

Die Offenlage der Bebauungsplanung Enklerplatz für ein Shopping-Center mit einer Verkaufsfläche von 16.500 qm ist beendet. In der Planungsabteilung der Stadt konnte bis gestern jede Homburgerin Einblick in die Aktenlage nehmen. Wir haben die umfangreichen Unterlagen eingehend begutachtet und sind auf gravierende Ungereimtheiten gestoßen. Unsere Einwände und konkreten Anregungen sind jetzt aktenkundig (s. Anlagen).

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07Aug

Homburger Grüne rufen zur Bürgerbeteiligung bei Enklerplatzbebauung auf

Nachdem der Homburger Stadtrat am 16.7. im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens zum Einkaufscenter auf dem Enklerplatz die Offenlage mit Grünen Gegenstimmen beschlossen hat, wird nun ab dem 12.8. der Plan samt den Begründungen und Gutachten öffentlich im Rathaus  für Jedermann zur Einsichtnahme ausgelegt.

Yvette Stoppiera, Grüne Fraktionsvorsitzende im Homburger Stadtrat führt aus: “Wir rufen die Bürger der Stadt auf, diese Form der Bürgerbeteiligung zu nutzen, um Änderungsvorschläge oder auch Einwände einzubringen. Die Frist für Stellungnahmen endet am 14.9.2015. Nur was im Rahmen dieser Bürgerbeteiligung eingebracht wird, kann auch im weiteren Bebauungsplanverfahren Berücksichtigung finden.”

Marc Piazolo, Stadtverbandssprecher der Homburger Grünen ergänzt: “Wir kritisieren ganz deutlich den Zeitpunkt der Offenlage. Mitten in der Ferien- und Urlaubszeit versucht die Stadtverwaltung unter dem Radar zu fliegen. Ob Absicht oder nicht – damit wird die Bürgerbeteiligung Homburgs, aber auch die Beteiligung anderer Städte so klein wie möglich gehalten. Die Stärkung des innerstädtischen Einzelhandels begrüßen wir – doch muss die Stadt dem Investor weitere klare Segment-Vorgaben machen, um einen ruinösen Wettbewerb mit Leerständen im Bereich des Tal- und Saarpfalz-Centers zu verhindern.“

(YS/MP)

18Jul

Stadtratssplitter: 10. Sitzung am 16.07.2015

Enklerplatz: Entwurf und Offenlage zum Bebauungsplan für ein Shoppingcenter

Vertreter der Verwaltung und einige Ratsmitglieder, darunter auch zwei Vertreter der Grünen Stadtratsfraktion haben zwei Tage vor der Stadtratssitzung an einer Exkursion nach Hamburg-Bergedorf teilgenommen, um die städtebauliche Aufgabenstellung des Einbindens eines Einkaufzentrums am praktischen Fall erfahren zu können. Das City-Center-Bergedorf wird vom potentiellen Enklerplatz Investor, der DI Gruppe um Herrn Jagdfeld, betrieben. weiterlesen »

27Mai

Center am Enklerplatz – Quo vadis?

Wohin der Weg am Enklerplatz geht, ist aus Sicht von Stadtverwaltung, Stadtratsmehrheit und dem neuen Investor – die Deutsche Immobilien Gruppe unter Helmut Jagdfeld – klar. Mit 16.500 qm Verkaufsfläche wird das rechtlich Mögliche maximal ausgeschöpft; hinzukommen noch Flächen für Gastronomie sowie ein integriertes Parkhaus. Für Homburgs Innenstadt sieht die Zukunft unter Umständen wesentlich trüber aus.

Keine Frage – die Homburger Innenstadt muss sich zukunftsfest aufstellen und benötigt Investitionen im Einzelhandel – am Vauban Carrée sowie am Enklerplatz. Auch am Vauban Carrée scheinen die Weichen gestellt, ein Investor ist gefunden und das dringend benötigte Parkhaus könnte am westlichen Ende der Innenstadt gebaut werden. Wir brauchen das Gegengewicht zum Center am Enklerplatz, damit im Saarpfalz- und Talzentrum keine Leerstände entstehen. Sollte der Ankermieter (Media-Markt) aus dem Saarpfalz-Center ins Shopping Center am Enklerplatz umziehen, sind diese zu erwarten.

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19Feb

Nach ECE-Crash vollzieht CDU 180° Wende!

Auf der Sondersitzung des Stadtrates am 17. Februar 2014 wartete die CDU-Fraktion mit einer Überraschung auf: Christian Gläser hat nach dem “ECE Crash” die Notbremse gezogen. Statt “Augen zu und durch” soll im Dialog mit der Bevölkerung zuerst ein neues Konzept für die Innenstadtentwicklung entworfen werden, bevor Baurecht am Enklerplatz geschaffen wird. Um die Stadtentwicklung stärker im öffentlichen Interesse zu gestalten, soll die Stadt mit den Grundstückseigentümern am Enklerplatz in Verhandlungen treten.

Die rechtzeitige Einsicht und 180° Kehrtwernde der CDU begrüße ich sehr. Gemeinsam mit CDU, FFH und Linke setzte sich die Grünen-Fraktion im Stadtrat gegen die rückwärtsgewandte Koalition aus SPD, FWG und FDP durch: Die Weichen sind nun neu gestellt. Damit eröffnen sich Perspektiven für eine sinnvolle bauliche Erweiterung der Innenstadt. Statt einem “austauschbaren Konsumtempel” mit 16.500 qm Verkaufsfläche sind Konzepte gefragt, die neben Einzelhandel und Büroräumlichkeiten auch innerstädtisches Wohnen zulassen. Unsere eigenen Vorstellungen (Innenstadtkonzept, März 2013) können dabei als Diskussionsgrundlage dienen. Wir wollen einen Masterplan mit Beteiligung aller Interessierten und Fachleuten aufstellen. In welchem Rahmen (Beirat oder Arbeitsgruppen) dies umgesetzt wird, ist noch offen. Aber die Grundvoraussetzung scheint gelegt: Baurecht wird erst nach der Aufstellung eines wirklich zukunftsfähigen Konzeptes geschaffen. Wir freuen uns auf die konstruktive Mitarbeit, um Homburg gemeinsam nach vorne zu bringen!

Die Satzteile in “….” entstammen übrigens der CDU – und nicht unserer Feder. :-) Wer hätte dies noch vor einer Woche gedacht! Wir hoffen, dass die CDU ihre Neupositionierung ernst meint und den Worten konstruktive Taten folgen lässt.

Marc Piazolo

11Feb

Den Neuanfang für die Innenstadt richtig gestalten!

Kein halbherziger Neuanfang mit Center-Plänen von gestern! Die Verabschiedung eines ursprünglich für ECE-gedachten Bebauungsplanes macht keinerlei Sinn: Erst sollte gemeinsam über ein Innenstadtkonzept unter Einbindung kundiger Mitbürger und Einzelhändler diskutiert werden, bevor die Rahmenbedingungen durch die Schaffung von Baurecht vorschnell festgezurrt werden. Die Stadt sollte den Fehler, den zweiten Schritt vor dem Ersten zu tun, nicht wiederholen.

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03Feb

Rückzug von ECE – eine Chance für Homburg!

Der Rückzug von ECE aus Homburg bietet die Chance eines Neuanfangs für die Einzelhandelsentwicklung der Innenstadt. Dies ist ein guter Tag für Homburg, da alternative Konzepte nun zum Tragen kommen können. Wir wollen keinen Stillstand, sondern einen moderaten, innenstadtverträglichen Ausbau des Einzelhandels. Dieser soll sich auf die beiden offenen Flächen – Vauban-Carreé und Enklerplatz – konzentrieren.

Wir setzen auf ein Wettbewerbsverfahren, um die Abhängigkeit von einem einzelnen Großinvestor, der auch seine anderen Standorte in der Region im Blick hält, zu vermeiden. Wir wünschen uns, dass die Eigentümer am Enklerplatz hierbei mit der Stadt an einem Strang ziehen. Ein offenes Center hat jetzt eine Realisierungschance. Das Gesamtkonzept muss überzeugen: hierzu gehören Einkaufen, Parken und Wohnen!

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21Nov

ECE-Center kann nicht innenstadt- verträglich sein!

Am Enklerplatz soll ein Shoppingcenter mit markttypischem Sortiment mit einer Verkaufsfläche von 16.500 qm auf zwei Ebenen entstehen. Darüber sind auf weiteren zwei Ebenen 500 nicht-öffentliche Parkplätze für Kunden und Beschäftigte geplant. Im Rahmen des vereinfachten Raumordnungsverfahrens untersuchten die Lademann-Gutachter insbesondere die Verträglichkeit des Centers in Bezug auf die erwartete Umsatzverlagerung aus den Nachbargemeinden. Zusätzlich wird die Innenstadtverträglichkeit abgeprüft. Die Stadtspitze hatte jedoch in 2011 mit der ehemaligen Umweltministerin Simone Peter in einem Kompromiss ausgehandelt, dass die landesseitliche Genehmigung von der Innenstadtverträglichkeit unabhängig ist. Erinnern wir uns, OB Schöner wollte entgegen geltendem Landesrecht das Raumordnungsverfahren völlig umgehen!

Lokalpolitische Sprengkraft birgt vor allem die Ansiedlung eines Magnetbetriebs aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik im ECE-Center. Das Potenzial Homburgs reicht für einen zweiten Anbieter – neben Media Markt – in der Innenstadt nicht aus. Konsequenterweise scheinen die Investoren deshalb von einem Umzug des aktuellen Marktes in das neue ECE-Center auszugehen. Damit werden aber bis zu 15 Mio. € Umsatz pro Jahr innerhalb der Innenstadt einfach nur verlagert. Aus Sicht der Stadtentwicklung ist dies ein Nullsummenspiel – das Center am Enklerplatz wird durch den Umzug erst funktionstüchtig – jedoch auf Kosten von erheblichem Leerstand im Saar Pfalz Center. Damit wird das westliche Ende der Talstraße deutlich geschwächt und die Stadtspitze nimmt wissentlich in Kauf, dass sich der städtische Grundstückswert des Vauban-Carreés auf einen Schlag massiv vermindert. Das kann nicht der Sinn einer ausgewogenen Entwicklung der Innenstadt sein. weiterlesen »

01Nov

Die Würfel zum ECE-Center sind noch längst nicht gefallen!

Das Raumordnungsverfahren geht auf Landesebene in die entscheidende Phase: die Nachbargemeinden erhalten das aktuelle Lademann-Gutachten und müssen über Einsprüche oder gar Klageschritte entscheiden. Doch wie verhält sich unsere Stadtspitze? Sie hält nicht nur das Gutachten widerrechtlich unter Verschluss, sondern sie suggeriert der Homburger Öffentlichkeit auch noch, dass alle relevanten Entscheidungen im Stadtrat längst gefallen sind. Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen!

Im Aktuellen Bericht (28.10.2013) verkündete der  Beigeordnete Schneidewind: „Die Entscheidungen im Stadtrat, dass man einen Bebauungsplan am Enklerplatz für Einkauf schaffen will, … diese Entscheidungen sind gefallen.“

Ein Aufstellungsbeschluss zu einem Bebauungsplan liegt zwar vor, doch dies ist nur das Bekenntnis den Enklerplatz entwickeln zu wollen. Ein aktueller Entwurf zum Bebauungsplan fehlt und seine Offenlegung steht noch aus. Das Raumordnungsverfahren ist ein Belang im Bebauungsplanverfahren und in diesem Fall ist die Stellungnahme der Landesplanung abzuwarten.
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