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Homburg
26Feb

Rüdiger Schneidewind und das windige Durchmogeln

Die Oberbürgermeisterwahlen zeigen erste Verwerfungen: Einer der OB – Kandidaten, Rüdiger Schneidewind,  ist derzeit Beigeordneter. Das ist vergleichbar mit einem Minister. Die Beigeordneten werden vom Stadtrat gewählt. Seine Amtszeit läuft gerade aus. Da müsste er sich neu bewerben und vom Rat wählen lassen. Eine heikle Situation. Denn zugleich kandidiert er ja als OB. Da hat er sich wohl gedacht: Warum jetzt Umstände machen? Wenn ich doch sowieso OB werde, soll ich mich da einer  Wiederwahl als Beigeordneter stellen? Jedenfalls beschlossen CDU und SPD in der letzten Stadtratssitzung einträchtig, die Wiederbesetzung der Stelle Schneidewinds nach die OB Wahlen zu schieben. Da sind sich die “Großen” wieder mal einig. Zum Beispiel so: Der CDU Kandidat, den keiner kennt, hat sowieso keine Chance und Schneidewind macht den Durchmarsch. Da es im Kreis wahrscheinlich umgekehrt laufen wird (Wer will den CDU Kandidaten und Stellvertreter des Landrats ernsthaft gefährden?), wird man sich den Kuchen für die nächsten 10 Jahre wieder friedlich aufteilen können wie bisher. In der Stadt diesmal die SPD mit Schneidewind, im Kreis diesmal ein CDU Landrat namens Nagel.

Im Gegensatz dazu wäre ein korrektes Vorgehen mühsam und riskant gewesen. Hätte er sich vor den OB Wahlen einer Wiederwahl im Stadtrat stellen müssen, wären Fragen aufgekommen. Fragen nach seiner Amtsführung als Beigeordneter. Was hat er bisher geleistet? Was wurde aus seinen Projekten: Musikschule, Innenstadtverkehr, Parkhäuser, Jugendzentrum, Wertstoffhof (den nach 10 Jahren schließlich der EVS gebaut hat)? Hat er mehr versprochen als er gehalten hat? Wie ist er mit Geld umgegangen? Wie oft wurden Straßen, für die er zuständig war, umgebaut? Hat er sich nicht besonders vehement für das Schwimmbad am Schnellzuggleis eingesetzt, das jetzt statt 15 Millionen 25 Millionen kosten wird und unsere Finanzen ruiniert?

Da wäre es doch besser, wenn alles  easy über die Bühne ginge. Wie bei einer Karnevalssitzung. Rüdiger im Elferrat, Rüdiger die Stimmungskanone. Rüdiger, der überall dabei ist. Der jeden Tag in der Zeitung kommt und Fassbier anschlägt. Der jedem zuhört. Der sich für dich einsetzt. Und auch für dich natürlich. Und für dich erst recht. Der Bescheid weiß und jeden Wunsch erfüllt. Von Geld, das er als OB nicht mehr haben wird. Weil er es als Beigeordneter längst durch den Schornstein gejagt hat.

Und der auch einen Plan B hat, sollte es wider Erwarten nichts werden mit dem OB. Im neuen Rat kann in diesem Fall alles beim Alten bleiben. Die Beigeordnetenwahl wird einfach um ein Paar Monate verschoben. Und er geht mit der erneuerten großen Koalition in die Verlängerung. So haben er und seine Freunde Karlheinz Schöner, Wilfried Bohn u.s.w. sich das gedacht.

Durch diese Rechnung werden die Wähler hoffentlich einen Strich machen.

Winfried weiterlesen »

04Jan

Homburger Abfuhrkalender 2014

Die Website der Homburger Grünen bietet seit 4.1.2014 den Müllabfuhrkalender der Kreisstadt Homburg digital an. Unter  www.gruene-homburg.de können die jeweiligen Abfuhrtermine für Restmüll, Biomüll, Papiermüll und Gelben Sack für die einzelnen Straßen abgerufen werden. Beim Datenabruf ist der jeweilige Müllbezirk bereits berücksichtigt.

Zusätzlich kann der Abfuhrkalender als iCalendar-Format heruntergeladen werden. Dieses Format dient dem Import in den Terminplaner des Mobiltelefons oder in Programmen wie Thunderbird-Lightning und Outlook.

Bitte Straßennamen (auch teilweise) eingeben:

Hinweise für die Suchfunktion: Straße nicht mit “ss” schreiben, sondern wie nach Rechtschreibung mit “ß”. Die Straßennamen können auch teilweise eingegeben werden. Es reicht auch der erste Buchstabe und man bekommt eine Übersicht über die Straßen. Gibt man keinen Straßennamen ein, erscheint die Übersicht aller Straßen.

Beispiel: Lagerstraße oder Lagerstr – nicht Lagerstrasse

Hinweis auf  Haftungsausschluss! Wie für alle unserer Seiten (siehe Impressum) gilt für dieses Programm, dass es mit größter Sorgfalt erstellt wurde. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Es soll lediglich eine Hilfe sein den Abfuhrplan der Stadt Homburg benutzbarer zu machen. Bitte überprüfen Sie Ihren Ausdruck. Fehler im Datensatz oder im Programm bitte als Kommentar melden. Unser Programm wurde mit verschiedenen Browsern getestet aktiv unterstützt wird Mozilla Firefox in der jeweils aktuellsten Version.

Die Daten entstammen dem von der Stadt Homburg zur Verfügung gestellten Abfuhrplan.

27Feb

Hubert kommt am 02.3.2012 nach Homburg!

Hubert Ulrich 2012

Hubert Ulrich
Freitag 2.3.2012 – ca. 9:00 bis 11:00 Uhr
Wahlstand am Christian-Weber-Platz

25Feb

1. Aschermittwochstreffen – Kritik an der Großen Koalition

14Feb

Homburger auf Grünen-Listen gut vertreten!

Yvette Stoppiera, Schatzmeisterin des Ortsvereins und Stadtratsmitglied, sowie Winfried Anslinger, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, treten auf den Listenplätzen 5 bzw. 10 des Wahlkreises Neunkirchen (Saar-Pfalz-Kreis, Landkreise Neunkirchen und St. Wendel) an. Spitzenkandidat ist der Landtagsabgeordnete Markus Schmitt aus St. Ingbert.

Die Landesliste Bündnis 90 / Die Grünen wurde am 12. Februar 2012 von der Landeswahlversammlung aufgestellt. Als Spitzenkandidatin wurde Simone Peter, Umweltministerin a.D., mit über 90% der Delegiertenstimmen zur Spitzenkandidatin gekürt. Als Homburger kandidieren Simone Meiser, Grüne Jugend, auf Platz 10, und Marc Piazolo, Sprecher des Stadtverbandes Homburg, auf Platz 9. Die Beiden kamen auf überzeugende 90,9% respektive 91,7%!

Homburger Kandidaten mit Spitzenkandidat

Homburger Kandidaten mit Wahlkreis-Spitzenkandidat (von links: Marc Piazolo, Simone Meiser, Markus Schmitt, Yvette Stoppiera, Winfried Anslinger)

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24Aug

Aktuelle Umfrage: ZweibrückerInnen wollen Bahnprojekt HOM-ZW

Im Zuge einer repräsentativen Wahlumfrage zur OB-Wahl in Zweibrücken hatten wir (FH-Team von Marc Piazolo) den Zweibrücker BürgerInnen eine Frage zu einem wichtigen Verkehrsprojekt gestellt. Hierzu fingen wir 450 Antworten im August 2011 auf der Straße und per Telefon ein. Die Antwort ist eindeutig: Fast 2/3 der ZweibrückerInnen ziehen die Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken einer weiteren Subventionierung des Flughafens in Zweibrücken vor!

Dies ist ein deutliches Signal an die Landesregierungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland sich in der Frage der Kostenübernahme für die Reaktivierung weiter zu bewegen. Der Nutzen der Bahnstrecke steht fast in einem umgekehrten Verhältnis zur Verteilung der Streckenkilometer auf den jeweiligen Landesgebieten (9:1 auf saarländischen Boden). Gleichzeitig droht dem Saarland im Herbst eine – vom Stabilitätsrat zertifizierte – Haushaltsnotlage. Wir halten daher eine großzügige Lastenübernahme des Landes Rheinland-Pfalz bei der Finanzierung der Reaktivierung und bei den laufenden Betriebskosten für gerechtfertigt. Sollte sich die Haushaltslage im Saarland in einigen Jahren wieder entspannen, dann könnte dies beim Tragen der finanziellen Lasten natürlich berücksichtigt werden.

Die Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken stellt als Schnellverbindung selbst aus Sicht der Buslinienbetreiber keine Konkurrenz zum Busverkehr dar. Zudem werden die Ortsdurchfahrten von Einöd, Schwarzenbach und Schwarzenacker verkehrsmäßig etwas entlastet. Nutzen wir die gezeigte, breite öffentliche Unterstützung als Motivationsschub für die Realisierung dieses für die Region sinnvollen Verkehrsprojektes.

P.S.: Die Umfrage erstellten Marc Piazolo & Co. im Auftrag des Pfälzischen Merkurs.

Zur Umfrage:

UmfrageBahnHOMZW_10082011

20Mai

Bahnlinie HOM – ZW

Die Diskussion um eine Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg Zweibrücken geht aus unserer Sicht an der Sache vorbei.

Es kann nicht darum gehen, ein paralleles Angebot zur bestehenden Buslinie zu schaffen. Das wäre in der Tat unwirtschaftlich.

Eine Wiedereröffnung der Bahnlinie macht nur Sinn als Schnellverbindung zwischen dem Bahnnetz Südwestpfalz und dem Bahnhof Homburg. Die Züge müssen ohne Zwischenhalt in weniger als 10 Minuten zwischen den Bahnhöfen Homburg und Zweibrücken verkehren. Zu diesem Angebot existiert keine Alternative. Es wäre dringend notwendig, um die weitere Herabstufung unseres Bahnhofs im Streckennetz der DB zu verhindern. weiterlesen »

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