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Zweibrücken
29Nov

Unterstützung für Windpark in Zweibrücken

Im Gegensatz zum Ortsrat von Einöd begrüßen wir die Pläne der Stadt Zweibrücken die Energiewende voranzutreiben und die Errichtung von Windkraftanlagen an windbevorzugten Stellen auf ihrer Gemarkung (Auf der weißen Trisch) zuzulassen. Es kann nicht wirklich überraschen, dass die Zweibrücker dabei auf den grenznahen Bereich oberhalb von Homburg gekommen sind. Dort stehen auch die vier Homburger Anlagen. Sowohl raumplanerisch als auch aus Landschaftsgründen ist eine Konzentration eines größeren Parks mit zusätzlich 2-3 Anlagen an einem Standort durchaus sinnvoll.

Natürlich hat der Ortsrat von Einöd das Recht hierzu Stellung zu nehmen und dessen Vorbehalte gehören in den Abwägungsprozess. Nur die Argumente aus dem Ortsrat überzeugen nicht, wenn man selbst im Glashaus sitzt, schon über eigene Anlagen verfügt und der Nachbargemeinde dann das gleiche Recht vorenthalten möchte.

Wir haben gerade einen Hitzesommer hinter uns, der Milliardenschäden allein in Deutschland verursachte. Nachbarländer wurden von Überschwemmungskatastrophen heimgesucht, in Kalifornien brennen die Wälder. Der Weltklimarat drängt zum Handeln. Doch der dem Beigeordneten der Stadt Homburg für Umwelt, Herrn Fremgen (SPD), sind die Anlagen einfach zu hoch. Doch wie soll die Energiewende erreicht werden, wenn nicht vor Ort investiert wird?

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17Mrz

Mülldeponie Mörsbach – Erweiterung birgt große Gefahren!

Die geplante Deponieerweiterung Rechenbachtal (Mörsbach) baut auf den internationalen Mülltourismus mit gefährlichen Stoffen. Lärm, Verkehr, Feinstaub dürften stark zunehmen. Ablagerung könnten Trinkwasserbrunnen in Kirrberg ebenso gefährden wie der Feinstaub die Patienten & Beschäftigte der Homburger Uniklinik (Robert-Koch-Klinik und Neurologie). Wir fordern die aktive Einbindung & Information der Stadt Homburg durch die Betreiber der Deponie, die Beschränkung auf Müll aus der Region, keine Ausweitung auf stark schwermetallhaltige Abfallstoffe sowie effektivere Kontroll- und Schutzmechanismen!

Die Bürgerinitiative Zweibrücken Mörsbach (www.buergerinitiative-moersbach.de) unterstützen wir in dem gemeinsamen Anliegen eine lebenswerte Umwelt zu erhalten. Mit Winfried Anslinger (Nabu-Vorsitzender Homburg) auf einem Vor-Ort-Termin mit dem Saarländischen Rundfunk.

Marc Piazolo

23Jul

S-Bahn auf die Schiene und Anschluss an VRN – Chance nutzen!

Nach der beeindruckenden Bürgerbeteiligung an der Unterschriftenaktion  des Vereins zur Förderung des Schienenverkehrs (6.500 Befürworter in kurzer Zeit) ist jetzt die einvernehmliche Zusammenarbeit zwischen den Landesregierungen gefragt. Bei teuren Infrastrukturprojekten in der Region (Flughafen, S-Bahn) und auf kommunalerer Ebene (Schwimmbäder) machen die knappen öffentlichen Kassen eine enge Abstimmung zwischen den Gebietskörperschaften unumgänglich. Beim Kombibad wurde dies sträflich missachtet. Zukünftig ist der Ausbau der Infrastruktur immer öfter gemeinsam zu realisieren. Dies gilt erst recht, wenn der Bund, wie im Falle der S-Bahn Reaktivierung, eine substantielle finanzielle Beteiligung in Aussicht stellt. weiterlesen »

22Nov

Interkommunale Abstimmung bei Einzelhandelsprojekten gefordert

Ein Shopping Center am Enklerplatz (ECE) und die Ansiedlung neuer Märkte auf der Truppacher Höhe (Zweibrücken) – zwei Projekte, die grenzüberschreitend in die Entscheidungsphase kommen.

Am 5. Dezember 2011 soll das neue Einzelhandelskonzept für Homburg vom Saarbrücker Marktforschungs- und Stadtplanungsbüro isoplan präsentiert werden. Bestätigt das Gutachten die Innenstadtverträglichkeit des ECE-Centers mit 18.500 m² Verkaufsfläche, dann werden laut OB Schöner (Homburg) die nächsten Schritte – Baurecht, Verkauf städtischer Grundstücke – umgehend eingeleitet. Nicht weit entfernt von den entsprechenden Maßnahmen ist die Konzeption für die Truppacher Höhe in Zweibrücken mit über 16.000 m² Verkaufsfläche.

Homburg und Zweibrücken werden von der Bevölkerung, ihrer Kaufkraft und den Einkaufsmöglichkeiten als eng verflochten angesehen. Als Einzelhandelsstandorte beeinflussen sie sich traditionell gegenseitig. Entsprechend gehen auch die Gutachter von dem gleichen einzelhandelsrelevanten Einzugsbereich mit rd. 107.000 Einwohnern aus.

Allen Entscheidungsträgern ist dies seit Jahren bekannt. Dennoch finden die Planungen unabhängig voneinander und ohne Abstimmung statt: In der Vergangenheit betraf dies die Designer Outlets in Zweibrücken;  jetzt betrifft es beide genannten Einzelhandelansiedlungen. Die Grünen beidseits der Landesgrenze fordern eine bessere interkommunale Zusammenarbeit bei solchen Großprojekten. Sowohl die Fläche, als auch der Besatz neuer Verkaufscenter müssen gegenseitig abgestimmt werden.

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24Aug

Aktuelle Umfrage: ZweibrückerInnen wollen Bahnprojekt HOM-ZW

Im Zuge einer repräsentativen Wahlumfrage zur OB-Wahl in Zweibrücken hatten wir (FH-Team von Marc Piazolo) den Zweibrücker BürgerInnen eine Frage zu einem wichtigen Verkehrsprojekt gestellt. Hierzu fingen wir 450 Antworten im August 2011 auf der Straße und per Telefon ein. Die Antwort ist eindeutig: Fast 2/3 der ZweibrückerInnen ziehen die Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken einer weiteren Subventionierung des Flughafens in Zweibrücken vor!

Dies ist ein deutliches Signal an die Landesregierungen in Rheinland-Pfalz und im Saarland sich in der Frage der Kostenübernahme für die Reaktivierung weiter zu bewegen. Der Nutzen der Bahnstrecke steht fast in einem umgekehrten Verhältnis zur Verteilung der Streckenkilometer auf den jeweiligen Landesgebieten (9:1 auf saarländischen Boden). Gleichzeitig droht dem Saarland im Herbst eine – vom Stabilitätsrat zertifizierte – Haushaltsnotlage. Wir halten daher eine großzügige Lastenübernahme des Landes Rheinland-Pfalz bei der Finanzierung der Reaktivierung und bei den laufenden Betriebskosten für gerechtfertigt. Sollte sich die Haushaltslage im Saarland in einigen Jahren wieder entspannen, dann könnte dies beim Tragen der finanziellen Lasten natürlich berücksichtigt werden.

Die Bahnstrecke Homburg-Zweibrücken stellt als Schnellverbindung selbst aus Sicht der Buslinienbetreiber keine Konkurrenz zum Busverkehr dar. Zudem werden die Ortsdurchfahrten von Einöd, Schwarzenbach und Schwarzenacker verkehrsmäßig etwas entlastet. Nutzen wir die gezeigte, breite öffentliche Unterstützung als Motivationsschub für die Realisierung dieses für die Region sinnvollen Verkehrsprojektes.

P.S.: Die Umfrage erstellten Marc Piazolo & Co. im Auftrag des Pfälzischen Merkurs.

Zur Umfrage:

UmfrageBahnHOMZW_10082011

20Mai

Bahnlinie HOM – ZW

Die Diskussion um eine Reaktivierung der Bahnstrecke Homburg Zweibrücken geht aus unserer Sicht an der Sache vorbei.

Es kann nicht darum gehen, ein paralleles Angebot zur bestehenden Buslinie zu schaffen. Das wäre in der Tat unwirtschaftlich.

Eine Wiedereröffnung der Bahnlinie macht nur Sinn als Schnellverbindung zwischen dem Bahnnetz Südwestpfalz und dem Bahnhof Homburg. Die Züge müssen ohne Zwischenhalt in weniger als 10 Minuten zwischen den Bahnhöfen Homburg und Zweibrücken verkehren. Zu diesem Angebot existiert keine Alternative. Es wäre dringend notwendig, um die weitere Herabstufung unseres Bahnhofs im Streckennetz der DB zu verhindern. weiterlesen »

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